Freiwillige Feuerwehr Hagenau
           Freiwillige Feuerwehr Hagenau

Großübung Bahnunfall

 

Mit diesem Einsatzstichwort alarmierte und die Leistelle Nürnberg am frühen Samstagmorgen um 09:21 Uhr. Während ein Großaufgebot verschiedener Rettungsorganisationen sich in einem Bereitstellungsraum gesammelt hatten, ging es für die Einsatzleitung an die Erkundung. Hierbei stellte sich heraus, dass ein LKW bei Arbeiten nahe der Gleise eine Oberleitung beschädigte und dabei Feuer fing. Eine annähernde S-Bahn musste daher eine Vollbremsung einlegen. Und um das Ganze noch zu toppen war dieser Zug voller Fußball-Hooligans, denen es so gar nicht gefiel, das Spiel ihres Vereins zu verpassen. 

Unsere Einsatzkräfte positionierten sich nach der Lageerkundung in einem festgelegtem Bereitstellungsraum und warteten auf ihren Abruf. Eine kurze Unterbrechung der Übung gab es, als die Hochspannungsleistung geerdet worden ist, damit dies alle beteiligten Einsatzkräfte beobachten konnten. 

Mit Rettungssätzen – die speziell für Bahn-Unfälle entwickelt worden sind – wurde sich anschließend ein Zugang zum Zug verschafft. Damit die Rettungskräfte effizient arbeiten konnten, wurden durch die Bereitschaftspolizei gefährliche Hooligans abgeführt. 

Die unverletzten Passagiere wurden mit den Mehrzweckfahrzeugen der Feuerwehr in einer Kolonne zur Betreuung nach Forchheim gefahren. Unsere Kameradinnen und Kameraden durften sich zum Abschluss noch mit Rettungstragen und -tüchern in Bereitstellung begeben, mögliche Verletzte aus dem Zug zu retten. Ein Eingreifen unserer Seitz war allerdings nicht mehr notwendig.

Ein großer Dank gilt an alle Organisatoren und Helfer, für das Zustandekommen einer solchen Großübung!

Sonntag um 05.20 ausgeschlafen?


Eindeutig JA! Als erstes ausgeschlafen hatte der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Beethovenstraße in Hagenau. Denn er hat das Malheur entdeckt. Kurz darauf eilten bereits die
Kameraden, noch im Dunkel der Nacht mit komplettem Equipment, anläßlich Einsatz Nummer 35 in diesem Jahr, zur Hilfe. Der gesamte großflächige Keller stand über 10 cm unter Wasser. Mit zwei Tauchpumpen und Wassersaugern war dieser 
nach ca. 2,5 Stunden an der Einsatzstelle wieder leergepumpt. Nachdem die Gerätschaften gesäubert und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt war, konnten die heimkehrenden Kameraden
gerade noch rechtzeitig das Frühstück  für die Lebensgefährtin - zu deren Freude - bereiten.

14,5 Millionen Jahre Fortbildung an nur einem Tag

 

durfte die Feuerwehr Hagenau bei Ihrer Tagesfahrt ins Nördlinger Ries absolvieren. 

Von der Entstehung des Kraters im Nördlinger Ries durch einen Asteriodeneinschlages vor 14,5 Mio. Jahren bis zur Information über die heutige Ausstattung der Nördlinger Feuerwehr reichte das Bildungsprogramm dieses Tages. Nach der Ankunft im GEOPARK Ries (www.geopark-ries.de) galt es nach einer Stärkung am Brotzeitbuffet und herrlichem Wetter, den 489,3 m hohen Wennenberg zu erklimmen. Unserer begleitende Geopark-Führerin gelang es in lebendiger Art und Weise, unter aktiver Einbeziehung der Teilnehmer, geologische Kenntnisse und historische Geschehnisse, zu vermitteln. 

Zum ersten Mal an diesem Tag kamen wir mit dem „Brand“ im Schloss Alerheim in Berührung. Neben dem Brand, kreiert die Bewohnerin Liköre und Geist in Ihrer kleinen, feinen Brennerei. Auch eine Haus-Brauerei wird von Ihr betrieben (www.donare-appl.de). Das Anwesen, die Ausstattung und die Erzeugnisse waren eine Begutachtung mit allen Sinnen wert. 

Der 89,9 Meter hohen Turm „Daniel“ der St.-Georg-Kirche lockte zum nächsten Ziel. Rund 4 km vollständig erhaltene Stadtmauer umschließen Nördlingen.  Auf den Spuren der Hexenprozesse geleiteten uns die Stadtführerinnen an die Stellen der historischen Begebenheiten. So erfuhren wir von der einzigen, städtisch angestellten Katze und von dem für Nördlingen brandgefährlichen Mai-Monaten so manches Detail über diese Stadt. 

Beim gemeinschaftliches Abendessen, waren sich alle Teilnehmer einig, dass es erneut ein äußerst gelungener Feuerwehrausflug war.

Von Veitl bis zur Hanneskent braucht die Sunn zur Umawend

 

Mit diesem Satz merkten sich früher die Bewohner den Termin zur Sonnenwende. Der Tag des Heiligen Veit ist der 15. Juni, der Johannes des Täufers ist der 24. Juni.

So veranstaltete auch die Feuerwehr Hagenau am 16. Juni das traditionelle Sonnwendfeuer.

Bei schönem Wetter sammelten sich viele Bürger und Gäste früh auf dem Festgelände um das große Feuer zu bestaunen. 

Der Musikverein Langensendelbach-Marloffstein sorgte für Stimmung und gute Laune vor und während dem Feuer, sodass einige gar nicht mehr heim wollten.

Ein großes Dankeschön an Helfer, ohne euch würde den Bürgern die Sonnenwende wahrscheinlich aus dem Gedächtnis kommen und wir bräuchten wieder einen Merksatz.

Feuerwehr rettet 9 Leben

"Ach wie putzig" hieß es von einigen Einsatzkräften der FF Hagenau nach dem eine Entenmutter mit ihren 9 Küken innerorts gemütlich auf den Straßen und bereits in Gärten in Hagenau herumirrten.
Die Straße sowie einige Hunde in den Einwohnergärten stellten jedoch eine große Gefahr für die Enten dar, so dass es Aufgabe der Feuerwehr war diese einzufangen.
Nicht ganz einfach ... stellte sich heraus ... die kleinen Gäste waren durchaus flink unterwegs.
Dennoch konnten alle Küken gerettet und bei ihren Eltern an einem nahegelegenen Weiher wieder ausgesetzt werden.
Ganz nach dem Motto: Retten, Löschen, Bergen, Schützen ... Ihre freiwillige Feuerwehr Hagenau.

PKW im Vollbrand …
 
… auch das wird in Hagenau geübt … und zwar in der Realität.
An einem abgesperrten Bereich in Hagenau wurde ein PKW in einen Vollbrand versetzt, danach durch geeignete Einsatzmittel wieder gelöscht.
Überrascht hat sicherlich die Geschwindigkeit in der sich der PKW im kompletten Innenbereich in Feuer „auflöste“, die entstandene Rauchentwicklung war schon bei der Anfahrt der Feuerwehrkameraden deutlich zu sehen. Ebenso waren einige Einsatzkräfte von der hohen Hitzeentwicklung mehr als erstaunt.
Dennoch konnte durch den schnellen Einsatz eines Schnellangriffes die Lage zügig unter Kontrolle gebracht werden.
Zum Glück nur eine Übung die vorab mit allen notwendigen Sicherheitsmaßnahmen beplant wurde und hoffentlich in einem Ernstfall ebenso problemlos bewältigt werden kann.
Ihre FF Hagenau (24/7 für sie da)

Gründonnerstag und der Kampf um Trümpfe, Stiche und Augen

 

Es war mal wieder so weit. 28 Schafkopfler trafen sich um in insgesamt 588 Spielen ihr Bestes zu geben.

Es wurde geschmiert, gerufen, gestochen, Schneider und Schwarz gespielt, die Alte oder die Bumbl gerufen.

Begriffe wie „Laufsau“, „Laufende“, „für’s Volk“, „Der Rote ist a Hund“ oder „kurz vor’m Loch verreckt“ waren an der Tagesordnung.

Nach der 1. von gesamt 3 Runden wurde alle Mitspieler zwischenzeitlich mit einer kräftigen Brotzeit versorgt.

Nach ca. 3 Std, 2098 Punkte, 137 Solos und 5 Tout konnten schließlich die Sieger geehrt werden.

 

Die FF Hagenau wünscht frohe Ostern und einige ruhige Feiertage.

Anschüren eines Kaminofens in Igelsdorf führt zu Großeinsatz - zum Glück nur eine Übung

 

Am 10.03.2018 organisierte die Feuerwehr Igelsdorf eine Einsatzübung für alle Feuerwehren im Stadtgebiet Baiersdorf.

Angenommen wurde ein Wohnhausbrand, ausgelöst durch das Anschüren eines Kaminofens.

An der Einsatzstelle wurde sofort ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung und Personensuche von der Feuerwehr Igelsdorf in das verrauchte Wohnhaus geschickt.

Da es anfangs keine Informationen gab, wie viele Personen sich im Gebäude befanden wurden weitere Atemschutztrupps von den Feuerwehren Baiersdorf, Wellerstadt und Hagenau eingesetzt. Hier kamen wir zum ersten Mal zum Einsatz, um verletzte Personen zu finden und den Brand im Inneren des Gebäudes einzudämmen.

Da dies zur Brandbekämpfung nicht reichte mussten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Wellerstadt und Hagenau auch von außen das Gebäude löschen. Um den Schaden zu reduzieren versuchte man mittels einer Riegelstellung das Übergreifen des Brandes auf die benachbarten Gebäude zu verhindern.

Die Straße war aufgrund der zahlreichen Einsatzfahrzeuge vor und hinter dem Wohnhaus komplett belegt. Zur Sicherheit der Zivilisten und einer möglichst hindernisfreien Einsatzstelle musste die Straße weiträumig abgesperrt werden. Dies wurde von der Besetzung der beiden MZF aus Wellerstadt und Hagenau erledigt. Sie leiteten den Verkehr um, damit kein Chaos entsteht.

Es wurden insgesamt 5 verletzte Personen von den Atemschutztrupps gerettet.

Die Verletzten wurden außerhalb des Gefahrenbereiches zur weiteren Behandlung an das Team der BRK Bereitschaft Baiersdorf übergeben

Nachdem alle Verletzten gerettet waren und das Wohnhaus durch Überdruckbelüftung wieder rauchfrei war konnte die Übung beendet werden und es gab anschließen noch Kaffee und Kuchen bei gemütlichen Beisammensein.

 

Gefahrgutunfall und Wohnungsbrand – Zum Glück nur als Planübung

 

Zur ersten Übung des Jahres 2018 verschlug es die Feuerwehr Hagenau zu den Kameradinnen und Kammeraden der ständig besetzen Wache in Erlangen. Hier fand die s.g. Planübung statt. Dazu wurde im Vorfeld vom Übungsleiter auf einem Brettspiel zwei Einsatzstellen aufgebaut.

 

Zuerst ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der örtlichen Autobahn BAB73, wobei augenscheinlich ein Reisebus in einen Tanklaster aufgefahren sei, bei dem nun auch noch Gefahrstoffe ausliefen (siehe Bild). Nun erklärte sich ein Kamerad bereit, sich diesen Einsatz zu widmen. Dazu gehörte die Erkundung der Einsatzstelle, die Erkennung möglicher Gefahren, die Positionierung und Einteilung der Einsatzkräfte, eine ausreichende Nachalamierung und viele weitere Aufgaben. Dies wurde letztlich souverän gemeistert, so dass es in der Einsatznachbesprechung wenig zu bemängeln gab.

Der zweite Einsatz wies einen Wohnungsbrand in der Erlanger Innenstadt auf. Auch hier erklärte sich ein Kamerad bereit, diesen Einsatz zu leiten. Er erkannte verschiedenste Gefahren – v.a. die Personen die sich in Lebensgefahr befinden – und konnte diese trotz begrenzter Einsatzmittel in Sicherheit bringen. Auch dieser Einsatz wurde gemeinschaftlich einwandfrei bewältigt.

Zusammenfassend gibt es zu sagen, dass es uns allen bei einer Einsatzorganisation und der Gefahrenerkennung inkl. Bewältigung dieser weitergebracht hat.

Abschließend noch einen herzlichen Dank an die Kameradienen und Kameraden der ständig besetzten Wache Erlangen, für die Bereitstellung der Übungsressourcen und den Übungsleiter für eine gelungene Übung!

Brand im 1.OG eines Wohnhauses, 3 Personen vermisst …

… so lautet das Einsatzstichwort einer Großübung in Hagenau.

 

Durch eine SMS-Alarmierung der FF Hagenau und der FF Poxdorf wurde dieses Szenario am Freitag, den 15.12.2017 gegen 19:00 Uhr trainiert.

Mit zahlreichen Atemschutzträgern aus Hagenau und Poxdorf konnten nach Absicherung des Gefahrenbereiches und dem Aufbau einer Wasserversorgung alle vermissten Personen schnell gefunden und aus dem sehr vernebelten 1. Obergeschoss patientengerecht transportiert werden.

Vor allem auf die sinnvolle Verlegung von C-Schläuchen in Treppenaufgängen, dem fachgerechten Einsatz des Digitalfunks und dem Einsatz von Wärmebildkameras, sowie der RZA  wurde diesmal Wert gelegt. Besonderer Lob gilt der guten Verständigung und Zusammenarbeit der beiden Wehren, die sich vor, während und nach der Übung vollkommen ergänzten.

Nach Abschluss der Übung und einer kurzen Nachbesprechung wurde im Gerätehaus in Hagenau für alle ein kleiner Imbiss vorbereitet.

Danke an allen Organisatoren und Mitwirkenden dieser Übung

FF Hagenau

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© Tim Maisel, Jan Hackelberg