Freiwillige Feuerwehr Hagenau
           Freiwillige Feuerwehr Hagenau

Kinderfasching FF Hagenau

 

- Am 05.02.2023 ab 14:00 Uhr (Einlass ab 13:45 Uhr)

- Im Feuerwehrhaus Hagenau

- Spaß und Spiele mit dem Team der Feuerwehr

- Für Euer leibliches Wohl ist bestens gesorgt

- Eintritt Kinder 2 € / Erwachsense 3 €

 

Faschingsball FF Hagenau

 

- Am 11.02.2023 ab 19:00 Uhr

- Im Feuerwehrhaus Hagenau

- Liveband / Harry & Sonni (bekannt von den Moskitos

- Für ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt

- VVK 9 € / an der Abendkasse 10 €

 

Der Vorverkauf findet am 21.02.2023 ab 12:00 Uhr statt.

Die Feuerwehr Hagenau kommt zu Ihnen an die Haustüre

(Baiersdorf/Hagenau): Drei neue Kommandanten gewählt.

 

Zur Wahl einer neuen Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Hagenau, kamen am Sonntag, den 15. Januar 2023 aktive und passive Mitglieder, als auch Ehrengäste zusammen.

Begrüßen durfte erster Vorsitzender des Vereins – Jürgen Peter – alle Feuerwehrmänner und
-frauen, Jugendliche und Senioren, Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, sowie 1. Bürgermeisterin der Stadt Eva Ehrhardt-Odörfer, als auch Altbürgermeister Andreas Galster. Mit einem Bericht der Schriftführerin, welcher bedingt durch die Pandemie über mehrere Jahre bis ins Jahr 2019 zurückreichte, wurden viele Aktivitäten des Vereins, als auch Kassenstände verlesen. Kommandant Alois Ritter berichtete im Anschluss über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft und brachte einige Zahlen vor. Beispielsweise rückte die Feuerwehr Hagenau im Jahr 2022 insgesamt 15 mal aus und leistete dabei 124 Einsatzstunden. Samt Übungs- und Ausbildungszeit zählte man insgesamt 2091 Stunden aller derzeit 47 aktiven, ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen. Die Freiwillige Feuerwehr Hagenau ist ganz besonders stolz auf Ihren Nachwuchs, der Stand heute 21 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, als auch 8 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren beträgt. Das ist nicht selbstverständlich, jedoch umso wichtiger, dass das Interesse für unser tolles Ehrenamt frühzeitig geweckt und beibehalten wird, drückte Alois Ritter aus. Die Zahl der Vereinsmitglieder liegt derzeit bei 147.

Nach seinem Bericht gab es einige Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen innerhalb der aktiven Mannschaft. Für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bekamen Niko Maisel und Axel Mayer eine Urkunde überreicht. 30 Jahre leisteten Lars Siegert und Sven Knöttner bereits für die Freiwillige Feuerwehr. Staatliche Ehrungen für 25 und 40 Jahre werden in gesondertem Rahmen im diesjährigen Herbst in Vertretung des Freistaats Bayern verliehen. Genannt wurden bereits für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Christian Linka, Ralph Löw und Martin Gruber. 40 Jahre kann bis zum heutigen Zeitpunkt Manfred Fritscher von sich behaupten.

Als neue Mitglieder, oder in die aktive Mannschaft übernommen und zur Feuerwehrfrau ernannt, wurden Julia Linka, Franziska Gumbrecht und Annette Dorsch. Zum Feuerwehrmann ernannte Kommandant Alois Ritter, Sebastian Frank. Reinhard Zitzmann wurde zum Oberfeuerwehrmann, Axel Mayer und Martin Gruber zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Nach der Absolvierung des Gruppenführer-Lehrgangs an der staatlichen Feuerwehrschule, bekam Jan Mörixbauer die Beförderung in der Funktion als Gruppenführer innerhalb seiner Feuerwehr. In diesem Zuge übernahm er auch zum 1. Januar 2023 die Verantwortung des Atemschutzbeauftragten innerhalb der Feuerwehr Hagenau. Er löste hiermit Niko Maisel ab, der sich in den letzten vier Jahren sehr gewissenhaft, um das Thema Atemschutz sorgte. In seiner Funktion als Jugendwart bleibt er weiterhin bestehen. Zum Löschmeister ernannt wurde der Kamerad Philipp Nuß, zum Hauptlöschmeister der stellvertretende Kommandant Christian Linka.

Niko Maisel, berichtete im Anschluss über die Tätigkeiten im Bereich Atemschutz und Jugendfeuerwehr aus dem vergangenen Jahr und wünschte seinem Nachfolger Jan Mörixbauer alles Gute für seine neue Aufgabe.
Im Bericht der Kinderfeuerwehr berichtete die Betreuerin Julia Linka über viele, schöne Aktivitäten in vergangener Zeit. Spielerisch, aber natürlich größtenteils mit Bezug zur Feuerwehr, lernten die Kinder in verschiedenen Gruppen einige Gerätschaften der Feuerwehr kennen, oder bastelten zur Weihnachtszeit Bilder, mit denen die Fensterscheiben im Feuerwehrhaus geschmückt wurden. Auch ein Leistungsabzeichen wurde im letzten Jahr abgehalten. Die in Bayern erste sogenannte „Kinderflamme“ wurde erfolgreich absolviert, worauf alle sehr stolz sein dürfen.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl der neuen Kommandanten. Altersbedingt konnte der amtierende Kommandant Alois Ritter keine neue Amtsperiode antreten, so musste neu gewählt werden. Alois Ritter war beachtliche 30 Jahre lang in der Führungsriege der Feuerwehr Hagenau, davon die ersten 6 Jahre als stellvertretender Kommandant, wo er im Jahre 1999 das Amt des 1. Kommandanten übernahm. Die geheime Wahl für den Kommandanten und zwei Stellvertreter stand an und so nahm erste Bürgermeisterin der Stadt Baiersdorf
– Eva Ehrhardt-Odörfer – die Wahlvorschläge aus der Mannschaft entgegen. Zwei unbeteiligte Wahlhelfer unterstützten bei der Vergabe und Rücknahme der Stimmzettel, sowie bei der Auszählung.
Zur Wahl des ersten Kommandanten und Nachfolger für Alois Ritter wurde der amtierende Stellvertreter Christian Linka durch Zuruf vorgeschlagen. Mit deutlichen 29 von 32 wahlberechtigten Ja-Stimmen wurde er in sein Amt gewählt. Zum Vorschlag des ersten Stellvertreters wurde Philipp Nuß aufgerufen. Auch er wurde nach geheimer, schriftlicher Wahl mit 30 von 32 Stimmen mehrheitlich gewählt. Der zweite Stellvertreter wurde Martin Gruber mit 29 Stimmen. Auch er wurde ohne weiteren Gegenkandidaten gewählt. Übrige Stimmen waren Enthaltungen.
Die neue Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Hagenau tritt ihr Amt ab 1. April 2023 an, wonach Alois Ritter dann nach 30 Jahren seine Position übergibt. Er schließt seine Zeit im Laufe des Jahres mit einer Ehrung für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ab, versprach jedoch bereits an diesem Nachmittag die weitere Treue zu seiner Wehr, wo immer er kann. Kreisbrandrat Matthias Rocca kam im Anschluss noch zu Wort und übernahm nach einigen Anekdoten aus Alois Ritters Feuerwehrlaufbahn die ehrenvolle Aufgabe mit der Verleihung des Bayerischen Feuerwehr Ehrenkreuzes in Silber am Bande, für hervorragende Leistungen im Feuerlöschwesen. Unterzeichnet vom Präsidenten des Landesfeuerwehrverband Bayern – Johann Eizenberger – überreichte der Kreisbrandrat die Urkunde und steckte das Ehrenkreuz an die Uniform. Kreisbrandinspektor  Stefan Brunner, sowie Kreisbrandmeister Jens Hammerl aus dem Dienstbezirk, gratulierten herzlich. Auch der federführende Kommandant der Stadt Baiersdorf, Kreisjugendwart und Kreisbrandmeister Christian Bühl beglückwünschten den alten, sowie die drei neuen Kommandanten. Dankend und sichtlich gerührt, nach all der langen Zeit zum Wohle seiner Wehr und darüber hinaus, sprach Alois Ritter von Höhen und Tiefen, vielen Eindrücken, gelebter Kameradschaft und Zusammenhalt. Die Feuerwehr prägte sein Leben und das liebte er.

Unvergessen erwähnte Alois Ritter seine Frau, die ebenfalls lange Zeit aktiv bei der Feuerwehr mitwirkte. Ohne sie und ihre große Unterstützung in allen Belangen, wäre dies gar nicht möglich gewesen, sagte er und überreichte ihr einen Blumenstrauß, nachdem er seine Frau herzlich umarmte.

Nach einer kurzen Pause schweifte man zurück zum Verein der Freiwilligen Feuerwehr Hagenau, wo es weitere Berichte und Ehrungen gab.
Für 10-jährige Vereinszugehörigkeit ehrte Vorsitzender Jürgen Peter, Marianne Knöttner und Armin Hilbig. 20 Jahre Treue zum Verein verzeichnen Matthias Tannhäuser, Edmund Reck, Richard Gruber, Michael Fuchs, als auch Altbürgermeister der Stadt Baiersdorf, Andreas Galster.
30 Jahre Mitglied des Vereins sind bis heute Frederick Storck und Johannes Mörixbauer und 40 Jahre gehört Norbert Castek dem Verein an. Nach den Berichten des Kassiers, des Kassenprüfers und deren Entlastung durch die Versammlung nahm die Veranstaltung langsam Ausklang an. Im Herbst folgt ein Ehrungsabend mit staatlichen Ehrungen.

 

Bericht / Bilder: KBM S. Weber, Pressestelle
Kreisfeuerwehrverband Erlangen-Höchstadt e.V.

 

Sternsinger bei der FF Hagenau

 

Heute an „Heilige Drei Könige“ haben die Sternsinger auch das Gerätehaus der FF Hagenau besucht und gesegnet. Als kleines Dankeschön gab es für die Kinder das Feuerwehr-Maskottchen „Grisu“ als Stofftier. Vielen Dank an die Sternsinger für Euren Besuch in unserer Feuerwehr!

Atemschutzübung in der Finsternis

 

Am 14.11.2022 war es wieder so weit: Wir hatten mal wieder die Gelegenheit unter annähernd realen Bedingungen eine Atemschutzübung in einem Abrisshaus durchzuführen. Das Haus wurde uns dieses Mal von der Familie unseres Kommandanten zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

In den Abendstunden gegen 19:30 Uhr rückten unsere Fahrzeuge nach Langensendelbach aus. Gemeldet war ein Brand eines Einfamilienwohnhauses mit einer vermissten Person. Angekommen am Einsatzort stellte sich heraus, dass die Stromversorgung zusammengebrochen war. Aufgrund der Jahreszeit war es schon stockfinster. Somit begann die Übung mit dem Aufbau einer Stromversorgung und der Inbetriebnahme unsers neuen „Power Moons“. Mit diesem wurde der Bereitstellungsraum der Atemschutzgeräteträger vor dem Haus ausgeleuchtet. Währenddessen konnten sich zwei Trupps unter schwerem Atemschutz vor dem Gebäude in Stellung bringen. Sie gingen ins Erdgeschoss vor und führten eine taktische Entrauchung mittels Überdruckbelüftung durch. Somit konnte sehr schnell die Meldung abgegeben werden: „Keine Person und kein Brandherd aufgefunden“. Im Obergeschoss wurden die Kameraden nach kurzer Zeit und ebenfalls durchgeführter Entrauchung fündig: Die vermisste Person konnte gerettet werden. Der „Brandherd“ (unsere Nebelmaschine) wurde ebenfalls entdeckt und ausgeschaltet.

 

Viele Hände, schnelles Ende: Trotz des recht umfangreichen Abendprogramms gab es ein pünktliches Übungsende! Vielen Dank an alle Übungsteilnehmer!

Die kürzeste Nacht, der längste Tag

 

Traditionell wurde zur Sonnwende bei der FF Hagenau wieder ein großes Fest veranstaltet. So viel Gäste wie nie wollten sich nach zwei Jahren Feuerpause am Gerätehaus treffen, sich unterhalten, essen und trinken sowie das Spektakel eines großen Sonnwendfeuers miterleben.

Bei herrlichem Wetter und einer musikalischen Begleitung der Weilersbacher Musikanten war dieser Abend bestens gelungen.

Die Aussage eines Gastes können wir nur bestätigen: „Schade das die scheinbare geozentrische ekliptikale Länge der Sonne von 270° aus der fiktiven Beobachtung des Erdmittelpunktes nur so selten geschieht“. (Gemeint war: Gäbe es mehr Sonnwenden, gäbe es öfters was zum Feiern.)

 

Ein Dank gilt den Helfenden vor, während und nach der Veranstaltung. Es braucht viel Zeit und Energie das Fest vorzubereiten, Holz zu holen, Tische auf- und abzustellen oder in der Küche für eine reibungslose Versorgung zu sorgen. Besonders bedanken möchten wir uns auch beim Heimat- und Kirchweihverein Hagenau, der sich dieses Jahr dazu bereit erklärt hat, den Ausschank zu übernehmen.

Einsatzstichwort – Rauchentwicklung Garage nach Handwerksarbeiten (B1)

 

Am 09.05. probte die Feuerwehr Hagenau den Ernstfall. Eine unbekannte Person meldete eine Rauchentwicklung in der Dr.-Ludwig-von-Raufer-Straße, Hausnummer unbekannt – aber wahrscheinlich eine Garage. Die Feuerwehrkameraden zogen sich schnell um, währenddessen der Gruppenführer die einzelnen Posten in den Feuerwehrautos einteilte. Am Einsatzort angekommen verschaffte sich der Gruppenführer erstmal einen Überblick. Da von weiten nicht genau erkennbar war um welche Garage es sich handlete, stellt sich dies als besondere Herausforderung dar. Nachdem die Staffel einsatzbereit hinter dem MLF stand, gab es nach der Erkundung des Einsatzortes den Befehl mit Atemschutz den Verteilter zu setzen und mit einem C-Rohr zur Garage vorzurücken. Dabei sollen die Trupps (Angriffs- und Sicherheitstrupp) mit äußerste Vorsicht agieren, da von weitem ein Gasbehälter erkennbar war. Die nachfolgenden eintreffenden Kammeraden und Kameradinnen aus dem MZF bekamen den Befehl zum Aufbau der Wasserversorgung vom Hydranten zum Auto und zum Aufbau einer Steckleiter. 

An der rauchenden Garage angekommen konnte der Angriffstrupp rückmelden, dass neben dem Gasbehälter eine verletzte Person liegt, welche ansprechbar ist. Nun musste der Gruppenführer schnell eine Entscheidung treffen und die Situation neu bewerten.

Nachdem die Gasflasche ausreichend abgekühlt wurde (überprüfbar mit einer Wärmebildkamera) konnte die Person über die Steckleiter in Sicherheit gebracht werden. Als die Situation sich bezüglich des Gefahrenpotenzials entspannte, konnte zuletzt der neue Hochleistungslüfter eingesetzt werden um die Garage zu entlüften.

Als alle Gerätschaften wieder zurückgebaut wurden und das Auto wieder einsatzbereit war, fand eine Nachbesprechung der Übung stattfinden. 

Erkennbar war, dass es in der Anfangsphase eine große Herausforderung darstellt, die Staffel richtig einzusetzen, da die Kapazitäten mit 5 Kameraden des MLFs sehr begrenzt sind. Glücklicherweise konnte die Kameraden und Kameradinnen des MZFs hier schnell Abhilfe schaffen und Aufgaben koordiniert übernehmen. Eine weitere Erkenntnis war, dass Zugänge (und Zustand der Zugänge) nicht immer leicht erkennbar sind, weshalb die Erkundung durch den Einsatzleiter zu Beginn sehr wichtig ist und oberste Priorität haben sollte. 

Solche Übungen unter nahezu Realbedingungen sind sehr wichtig, damit alle Teilnehmer erkennen, wo ihre Stärken liegen und was öfter geübt werden muss damit wir für den Einsatzfall bestens vorbereitet sind – Eure Feuerwehr Hagenau.

Vielen Dank an die Organisatoren der Übung!

Atemschutzübung in Uttenreuth am 31.03.2022

 

Die Feuerwehr Hagenau freut sich immer über Übungsobjekte, vor allem über Abbruchhäuser. So wurden wir kurzfristig von Michael aus der Feuerwehr Hemhofen – Zeckern zu einer Atemschutzübung in einem Abbruchhaus in Uttenreuth eingeladen.

Wir trainierten das Absuchen von verrauchten Innenräumen mit unserer neuen Nebelmaschine und das Öffnen von Türen; beides unter schwerem Atemschutz. Die Übung beendeten wir mit einer gemeinsamen Nachbesprechung

 

Vielen Dank an Michael und Tim von der Feuerwehr Hemhofen – Zeckern für die Übungseinladung!

Erste-Hilfe-Kurs vom 27.03.2022

 

Bei schönstem Frühlingswetter fand unser diesjähriger Erste-Hilfe-Kurs am Samstag, den 27.03.2022 im Feuerwehrhaus Hagenau statt.

Unter den Teilnehmern waren neben der Aktivschaft auch die Jugendfeuerwehr und die Betreuer der Kinderfeuerwehr.

Wir konnten unser Wissen in allen Bereichen der Erstversorgung auffrischen: Unter andrem trainierten wir die Versorgung von Verletzungen aller Art, die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Kreislaufstillstand und die Handhabung des Defibrillators.

Unser erneuertes Wissen konnten wir anschließend in verschiedenen praktischen Übungsszenarios unter sonnigem Himmel unter Beweis stellen.

Zu guter Letzt besichtigten wir einen Rettungswagen und konnten an diesem die Handhabung der Krankentrage üben, um im Ernstfall den Rettungsdienst vor Ort unterstützen zu können.

Vielen Dank an das Team der BRK Bereitschaft Baiersdorf für den wieder einmal spannend und abwechslungsreich gestalteten Ausbildungstag!

Bericht zur Einsatzübung der Feuerwehr Hagenau am 06.03.2022 um 13:40 Uhr

 

Pandemiebedingt konnte lange Zeit keine Feuerwehrübung in Präsenz stattfinden. Umso erfreulicher war es für uns, dass wir spontan ein leerstehendes Haus zur Übung angeboten bekommen haben.

Nach der übungsfreien Zeit war es sehr wichtig, ein Praxistraining für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten durchzuführen. Auch war es insbesondere durch die kürzliche Umstellung der Alarmierungsplanung erforderlich, die landkreisübergreifende Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Poxdorf und die Zusammenarbeit mit der Unterstützungsgruppe Feuerwehr Einsatzleitung zu trainieren.

Plangemäß um 13:40 Uhr wurden die Feuerwehren Hagenau, Poxdorf, die Unterstützungsgruppe der Feuerwehr Einsatzleitung Baiersdorf (UG FwEL), sowie der Kreisbrandinspektor ERH4 Stefan Brunner zur Einsatzübung über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einer „unklaren Rauchentwicklung im Gebäude“ alarmiert.

Der Einsatzleiter stellvertretender Kommandant Christian Linka war mit dem MZF der Feuerwehr Hagenau der Ersteingetroffene am Einsatzort. Nach kurzer Lageerkundung stellte sich das Szenario wie folgt dar: Aus dem Dachstuhl drang dichter Rauch, es war kein Hausbewohner vor Ort. Auch der Anrufer war nicht zugegen. Somit musste davon ausgegangen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befanden. Die Bebauung ist sehr eng, an der Gebäuderückseite befand sich ein Gastank. Die Gefahr der Brandausbreitung war dadurch sehr groß.

Nach kurzer Zeit traf als erstes Löschfahrzeug das MLF der Feuerwehr Hagenau mit Gruppenführer Philipp Nuss ein. Der Angriffstrupp des MLF Hagenau erhielt den Auftrag zur weiteren Erkundung und Personensuche im Gebäude unter schwerem Atemschutz. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Unterstützung erhielten wir durch die wenige Minuten später eingetroffene Feuerwehr Poxdorf unter Führung von Kommandant Wouter Holland. Deren Angriffstrupp ging ebenfalls unter Atemschutz zur Erkundung nach möglicherweise vermissten Personen vor. Weitere Trupps der Feuerwehren Hagenau und Poxdorf hatten die Aufgaben Stellung eines Sicherheitstrupps, Schutz der benachbarten Gebäude, Aufbau einer zweiten Hydrantenleitung, Überdruckbelüftung des Gebäudes und Betreuung und Versorgung der geretteten Hausbewohner. 

Die Unterstützungsgruppe Feuerwehr Einsatzleitung unter der Führung von KBM Christian Bühl entlastete den Einsatzleiter in seiner Tätigkeit in vielerlei Hinsicht: Sie übernahmen die Kommunikation mit der Leitstelle, die Dokumentation des Einsatzes und seines Verlaufs und stellten einen Führungsassistenten zur Verfügung. Ein weiterer Kamerad der UG FwEL übernahm die zentrale Atemschutzüberwachung schon zu Einsatzbeginn. Hier stellte sich als besonders positiv dar, dass die Feuerwehren Hagenau, Poxdorf und Baiersdorf über die gleiche Hardware zur Atemschutzüberwachung verfügen.

Durch die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehren konnten die vier Personen aus dem Gebäude gerettet werden; drei echte Statisten und die Übungspuppe der Feuerwehr Poxdorf. Ursache der Rauchentwicklung war ein defekter Heißluftföhn im Erdgeschoss.

Unser Dank gilt allen beteiligten Feuerwehrkameraden für dieses Engagement am Sonntagnachmittag, den Hausbesitzern und auch unseren drei Statisten!

Quelle der Bilder: Kreisfeuerwehrverband Erlangen-Höchstadt 

Dankesbrief an die Feuerwehr Hagenau für die Hilfe im Ahrtal

 

Lieber Edgar, Friedel, Sven, Jürgen , die Freiwillige Feuerwehr in Hagenau und alle Menschen, die uns in Kreuzberg/Ahr geholfen haben.

 

Mein Name ist André Lange, und es ist mir ein persönliches Bedürfnis, heute mein Wort an Euch zu richten.

Seit der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ist hier im Ahrtal auf über 40 km
nichts mehr, wie es einmal war. Die Flut hat eine völlige Zerstörung hinterlassen, tausende Häuser sind betroffen und über 46000 Autos wurden geborgen. Offiziell gibt es 766 verletzte Menschen und 134 Todesopfer.

 

Das Ausmaß der Flut hat keine Grenze, und je mehr Zeit vergeht, je mehr Müll und Schutt beseitigt wird, umso deutlicher wird es für uns alle, denen bewusst ist, wie schön es hier vorher war, welch großen Verlust das gesamte Ahrtal in dieser Nacht erlitten hat.
Wie viele andere, war auch ich selbst direkt nach der Flut mit schwerem Gerät in Ahrweiler, um Straßen und Gassen frei zu bekommen, die mit Schlamm, Treibgut, Bäumen und Autos, den Zugang zu den meisten Häusern nahezu unmöglich machten. Die Altstadt von Ahrweiler hat etliche schmale Gassen und Straßen, sowie auch das ganze Ahrtal hoch und runter. Der Anblick, der sich hier bot, ist für mich nicht mit Worten zu beschreiben. Es war einfach nur schrecklich.

 

Seit nun mehr als 207 Tagen arbeitet hier an jeder Ecke schweres Gerät, um die Berge an Müll und Bauschutt zu beseitigen. Tausende freiwillige Helfer kamen bisher ins Ahrtal und sind immer wieder vor Ort, um den Menschen hier durch Ihre SolidAHRität, Anteilnahme, Fleiß und harter AHRbeit, Hoffnung zu schenken.

 

Diese Helfer leisteten bisher erstaunliches und ich selbst habe mehrfach erfahren dürfen, was für tolle Menschen dahinter steckten. Sie kommen als Helfer und fahren als Freunde in die Heimat! Wir hören immer wieder, dass die Helfer sagen...... Nur wer selbst hier war, erkennt wie schlimm es hier ausschaut, was hier passiert ist und wie groß noch immer die Not ist.

 

Die vielen Menschen, die hier im Ahrtal betroffen sind dankbar für jeden einzelnen Helfer, was man auf der ganzen „Ahrstrecke“ zu sehen und lesen bekommt.
Mehr als 3000 Häuser wurden massiv beschädigt oder gar zerstört.
Die direkt betroffenen Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, beziffert der ADD auf 17000 Menschen.

 

Da ich mit meiner Familie in Kreuzberg/Ahr selbst betroffen bin, ist mir das gesamte Ausmaß mehr als bewusst.
Auch wir standen vor einem Riesen-Schaden, der mit Worten kaum zu beschreiben war.
Nach der Entkernung standen wir vor einer Aufgabe, welche für uns alleine nicht zu bewerkstelligen war.

 

Die Katastrophe, das Elend und die Not sind nicht vorbei, nur weil kaum noch Medien über uns berichten. Sie wird erst dann vorbei sein, wenn die akute Not beseitigt ist und den Menschen eine Zukunftsperspektive bietet, die für sie erreichbar ist. Die Menschen hier sind erschöpft und viele funktionieren einfach nur noch.

 

Und dann kommen die Tage des Sonnenscheins, auch wenn das Wetter im Ahrtal alles andere ist, als stabil.

Diesen Sonnenschein erlebten wir mit Kiki und Elisabeth an diesem Wochenende.

(v.l.n.r. André, Sven, Friedel, Elisabeth, Kiki, Edgar und Jürgen)

 

Tatsächlich hatten wir enormes Glück mit dem Wetter, und obendrein erlebten wir den absoluten Sonnenschein mit Euch an diesem Wochenende.

 

Wir danken Euch und allen Beteiligten, für Eure Spenden, die tolle Arbeit, die Ihr geleistet habt, und ganz besonders für Eure Freundschaft, die wir an diesem Wochenende mit Euch leben durften.

 

Wir alle hatten ein erfolgreiches Wochenende und ich bedanke mich herzlich für Eure Unterstützung und den Einsatz für meine Familie.
Ihr Menschen, schreibt mit uns im AHRtal Geschichte.

 

Fühlt Euch gedrückt, und liebe Grüße

 

André, Susi, Kiki & Elisabeth

Feuerwehr Hagenau hilft 

Am 14.07.21 wurde das Ahrtal von unvorstellbaren Wassermassen überflutet.

Nachdem Edgar Haas direkt Kontakt zu einem Betroffenen im Katastrophengebiet Ahrtal (Walporzheim) hatte, entstand der Entschluss spontan zu helfen und er organisierte die Spendenaktion.
Jürgen Peter, Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Hagenau startete bei den Vereinsmitgliedern einen Spendenaufruf für Werkzeug u. Baumaterial, Sach- und Geldspenden.
Diese Aktion führte bei den Mitgliedern sowie im Freundes - und Bekanntenkreis zu großem Erfolg.   

 

Dafür ein herzliches Dankeschön an alle, für die großzügigen Spenden.


Herzlichen Dank auch an die Unterstützer aus Poxdorf, dem Heimat – und Kirchweihverein Hagenau, der Stadt Baiersdorf, dem Feuerwehrverein Hagenau, der Firma Langfritz, Firma Volz, Firma Jedele (Farben und Malerbedarf), Sybille und Erich Hofmann für die Lagerung und das Bereitstellen eines Anhängers sowie der Firma Wohnmobile Erlangen die uns mit Fahrzeug, Anhänger und Dieselkosten den Transport ermöglicht hat.

 

Am 20. August wurden die Spenden in Walporzheim von Edgar Haas, Josef und Jürgen Peter übergeben, wo man sich sehr über unsere Hilfe freute.

Licht an!

 

Nach 133 Tagen Pause vom Präsenzübungs- und Ausbildungsdienst konnte auch die Feuerwehr Hagenau unter Einhaltung von strengen Hygiene- und Verhaltensvorschriften am 08.03.2021 den Übungsdienst in Präzensveranstaltung vorerst wieder aufnehmen. Nach fast einem halben Jahr hat man so seine Kameraden und Kameradinnen auch außerhalb der Einsätze mal wieder persönlich getroffen. Die Einsatzbereitschaft und -qualität soll so trotz der aktuellen Lage aufrechterhalten werden. Der Übungs- und Ausbildungsdienst ist natürlich trotzdem beschränkt, um kein unnötiges Infektionsrisiko einzugehen.

Um sämtliche Maßnahmen einzuhalten wurde sich für eine Übung außerhalb geschlossener Räume entschieden. Passend zur aktuellen Jahreszeit wurde das Thema Beleuchtung ins Rampenlicht gestellt. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung galt es zwei Einsatzszenarien zu bewältigen.

In einem durch einen Stromausfall dunklen Raum musste dem fiktiven Rettungsdienst durch Beleuchtung von außen geholfen werden, eine gestürzte Person zu behandeln. Einige Meter weiter - auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses – gab es einen dargestellten Verkehrsunfall, dessen Fläche ebenfalls großzügig beleuchtet werden sollte. Dabei galt es vor allem die Richtlinien der Beleuchtung in die Praxis umzusetzen, um einen optimal ausgeleuchteten/-beleuchteten Arbeitsplatz herzustellen. 

Beide Szenarien wurden im Großen und Ganzen optimal gelöst und abgearbeitet.

Trotz der aktuellen SARS-CoV-2 Pandemie 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für EUCH einsatzbereit!

Ihre Feuerwehr Hagenau

Letzte Bewegungsfahrt des Lichtmastanhängers

 

Mit einem glücklichen, aber auch traurigen Gesicht, haben wir am 16.03.2021 unseren Lichtmastanhänger verabschiedet.
In der Hoffnung, dass dieser noch einige Tage woanders Dienst leisten kann, startet am Montag, den 22.03.2021 die Versteigerung auf Zoll-Auktion.

Als Ersatz besitzt die Feuerwehr Hagenau nun einen mobilen Stromerzeuger mit integriertem Lichtmast.


Vielen Dank für die jahrelange Unterstützung, deine Aktivschaft der FF Hagenau.

Winterzeit ist Sturmzeit!

 

Um für alle Fälle gerüstet zu sein, hat sich Hans Nagel von Nagel Landtechnik zusammen mit unserem stellvertretenden Kommandanten Christian Linka unsere Motorsägen vorgenommen.

Durch viele Übungen und Einsätze im Laufe der letzten Jahre sind die Sägeketten stumpf geworden. Dies wurde zum Anlass genommen, die Sägen gründlich zu inspizieren: Die Sägen wurden zerlegt und gereinigt, der teilweise alte Kraftstoff durch Neuen ersetzt. Die Sägeketten wurden in einem Schleifautomaten geschärft.

Zwei der überholten Sägeketten dienen nun als Ersatzkette und wurden durch spezielle, robuste Hartmetall– Sägeketten ersetzt, die für die hohe Beanspruchung im Feuerwehrdienst besser geeignet sind.

Zu guter Letzt fand noch ein Probelauf und die UVV-Prüfungen der Motorsägen statt.

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© Tim Maisel, Jan Hackelberg